Im Austausch zwischen Naturpark und Landwirtschaft wurden verschiedene pflanzenbauliche Herausforderungen analysiert und praxisnahe Lösungen gemeinsam erarbeitet. Besondere Aufmerksamkeit galt den Wildschäden im Grünland sowie Auswinterungen von Raps, zu denen gemeinsam abgestimmte Hinweise zur Nachsaat, Bodenbearbeitung und zum möglichen Umbruch entwickelt wurden. Auf Grundlage von Futtermittelanalysen und betriebsspezifischen Beobachtungen wurden zudem Empfehlungen zur Optimierung der Düngung und zur gezielten Beeinflussung des DCAB‑Wertes erarbeitet, um Boden- und Futterqualität weiter zu verbessern. Auch Fragen der Bodenchemie, etwa zur Kalkung oder zum Einmischen von Kalk in organische Dünger, wurden gemeinsam mit den Betrieben bewertet und in konkrete Handlungsvorschläge überführt. Insgesamt zeigt sich, dass der enge Austausch zwischen Naturpark und Landwirten eine wichtige Grundlage ist, um standortspezifische Lösungen zu entwickeln und die Bewirtschaftung an die aktuellen Bedingungen anzupassen.