Einzelberatungen

Im Austausch zwischen Naturpark und Landwirtschaft wurden erneut zentrale pflanzenbauliche Fragestellungen aufgegriffen und gemeinsam praxisnahe Lösungsansätze entwickelt. Dieses Mal standen die Saatbeetbereitung für Mais, die betriebsangepasste Düngung sowie die Nährstoffversorgung des Grünlands zur Optimierung der Futterqualität im Mittelpunkt.

Besonderes Augenmerk galt der Frage, wie sich ein gleichmäßiges, feinkrümeliges Saatbett unter den aktuellen Witterungs- und Bodenbedingungen herstellen lässt, um einen zügigen Feldaufgang und eine stabile Jugendentwicklung des Maises zu sichern. Gemeinsam wurden Empfehlungen zur Bodenbearbeitung, zur Reduktion von Verdichtungsrisiken und zur optimalen Saatbettfeuchte abgestimmt.

Auf Grundlage betrieblicher Beobachtungen und Nährstoffanalysen wurden zudem Düngestrategien für Mais und Grünland bewertet. Dabei wurden Hinweise zur bedarfsgerechten Stickstoff- und Schwefelversorgung, zur Nutzung organischer Dünger sowie zur Abstimmung von Ausbringungszeitpunkten erarbeitet, um sowohl Ertrag als auch Futterqualität zu verbessern. Für das Grünland wurden ergänzend Maßnahmen zur gezielten Nährstofflenkung diskutiert, um Energiegehalt, Rohproteingehalt und Mineralstoffversorgung des Futters standortspezifisch zu optimieren.

Auch Fragen der Bodenchemie, etwa zur Kalkung, zur pH‑Stabilisierung oder zum Einmischen von Kalk in organische Dünger, wurden gemeinsam mit den Betrieben bewertet und in konkrete, praxistaugliche Handlungsempfehlungen überführt.

Insgesamt zeigt sich erneut, dass der enge Austausch zwischen Naturpark und Landwirten eine wesentliche Grundlage darstellt, um standortspezifische, fachlich fundierte Lösungen zu entwickeln und die Bewirtschaftung flexibel an die aktuellen Bedingungen anzupassen.

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